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German Holy Bible - Luther Wordproject Bible
43 verses
1Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
2So sollen sagen, die erlöst sind durch den HERRN, die er aus der Not erlöst hat,
3die er aus den Ländern zusammengebracht hat von Osten und Westen, von Norden und Süden.
4Die irre gingen in der Wüste, auf ungebahntem Wege, und fanden keine Stadt, in der sie wohnen konnten,
5die hungrig und durstig waren und deren Seele verschmachtete,
6die dann zum HERRN riefen in ihrer Not, und er errettete sie aus ihren Ängsten
7und führte sie den richtigen Weg, daß sie kamen zur Stadt, in der sie wohnen konnten:
8die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
9daß er sättigt die durstige Seele und die Hungrigen füllt mit Gutem.
10Die da sitzen mußten in Finsternis und Dunkel, gefangen in Zwang und Eisen,
11weil sie Gottes Geboten ungehorsam waren und den Ratschluß des Höchsten verachtet hatten,
12so daß er ihr Herz durch Unglück beugte und sie dalagen und ihnen niemand half,
13die dann zum HERRN riefen in ihrer Not, und er half ihnen aus ihren Ängsten
14und führte sie aus Finsternis und Dunkel und zerriß ihre Bande:
15die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
16daß er zerbricht eherne Türen und zerschlägt eiserne Riegel.
17Die Toren, die geplagt waren um ihrer Übertretung und um ihrer Sünde willen,
18daß ihnen ekelte vor aller Speise und sie todkrank wurden,
19die dann zum HERRN riefen in ihrer Not, und er half ihnen aus ihren Ängsten,
20er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, daß sie nicht starben:
21die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
22und sollen Dank opfern und seine Werke erzählen mit Freuden.
23Die mit Schiffen auf dem Meere fuhren und trieben ihren Handel auf großen Wassern,
24die des HERRN Werke erfahren haben und seine Wunder auf dem Meer,
25wenn er sprach und einen Sturmwind erregte, der die Wellen erhob,
26und sie gen Himmel fuhren und in den Abgrund sanken, daß ihre Seele vor Angst verzagte,
27daß sie taumelten und wankten wie ein Trunkener und wußten keinen Rat mehr,
28die dann zum HERRN schrien in ihrer Not, und er führte sie aus ihren Ängsten
29und stillte das Ungewitter, daß die Wellen sich legten
30und sie froh wurden, daß es still geworden war und er sie zum erwünschten Lande brachte:
31die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
32und ihn in der Gemeinde preisen und bei den Alten rühmen.
33Er machte Bäche trocken und ließ Wasserquellen versiegen,
34daß fruchtbares Land zur Salzwüste wurde wegen der Bosheit derer, die dort wohnten.
35Er machte das Trockene wieder wasserreich und gab dem dürren Lande Wasserquellen
36und ließ die Hungrigen dort bleiben, daß sie eine Stadt bauten, in der sie wohnen konnten,
37und Äcker besäten und Weinberge pflanzten, die jährlich Früchte trugen.
38Und er segnete sie, daß sie sich sehr mehrten, und gab ihnen viel Vieh.
39Aber sie wurden gering an Zahl und geschwächt von der Last des Unglücks und des Kummers.
40Er schüttete Verachtung aus auf die Fürsten und ließ sie irren in der Wüste, wo kein Weg ist;
41aber die Armen schützte er vor Elend und mehrte ihr Geschlecht wie eine Herde.
42Das werden die Frommen sehen und sich freuen, und aller Bosheit wird das Maul gestopft werden.
43Wer ist weise und behält dies? Der wird merken, wieviel Wohltaten der HERR erweist.